Agnès

Mit 35 Jahren ist Antony Schulleiter in einem kleinen Ort in der Bretagne. Doch seine Leidenschaft gilt der Poesie. Als er in Folge familiärer Schwierigkeiten sich von seiner Partnerin trennt, quittiert er auch seinen Dienst und macht sich auf die Suche nach einem neuen Auskommen, das eher seinen Neigungen entspricht. Durch die Einladung zu einem Poesie-Festival entdeckt er Berlin und Deutschland und kommt auf die Idee, es dort zu probieren. Mit der unverbindlichen Zusage für zwei Wochenstunden als Französischlehrer am Institut Français lässt er sich auf das Abenteuer ein und reist in Dresden an.

Trotz geringer Deutschkenntnisse lebt er sich rasch ein. Das Leben ist günstig und er findet genügend Gelegenheiten, seine pädagogischen und künstlerischen Talente zu vermarkten, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Heute jongliert er zwischen seinen Aktivitäten als Künstler, Lehrer und junger Familienvater. Alle zwei Monate unternimmt er die lange Zugreise in die Bretagne, um seine dort lebenden Kinder zu besuchen.


 

Was mir am meisten aufgefallen ist, das sind nicht die Unterschiede sondern die Ähnlichkeiten. Spanien erscheint mir (im Vergleich zu Frankreich) viel rätselhafter, viel exotischer. Mit der ehemaligen DDR gibt es zudem viele Parallelen.

Das was man bei den Deutschen für Kälte halten kann, das passt mir sehr gut. Es gibt nicht diese taktile Seite, es ist wie in der Bretagne.

 

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