Irène verbringt ihre Kindheit am Ufer des Genfer Sees in der französischsprachigen Schweiz. Ihre Mutter ist Deutsch-Schweizerin, der Vater Franzose mit griechischen Wurzeln. In einer schwierigen Phase in der Pubertät verlässt sie mit 18 Jahren ihr Elternhaus und folgt dem Deutsch-Lektor des Gymnasiums. Nach einem kurzen Intermezzo in Köln, wo Irène ihr Abitur nachholt, zieht das Paar nach Hamburg. Dort studiert Irène Modedesign und macht erste berufliche Erfahrungen im Theatermilieu. 2009 erhält sie ein Angebot des Dresdner Schauspielhauses für eine Stelle als Kostümbildnerin. Sie lebt sich gut ein, sehnt sich manchmal jedoch ein wenig nach Hamburg. Durch ihre 14-Jährige Tochter hat sie erstmalig, seit sie in Deutschland ist, Kontakte zu anderen Franzosen geknüpft.

 

Bei der Arbeit finde ich es hingegen sehr angenehm, die Dinge nicht in Watte zu verpacken. Es gibt Termine und Fristen, an die man sich halten muss.

Ich glaube, dass meine Tochter sowohl diese typisch deutschen Eigenschaften wie Gewissenhaftigkeit und Selbstvertrauen hat, wie eine lustige, schelmische französische Seite.

 

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