Als 22-Jähriger hat Sébastien seine Heimatinsel Reunion verlassen. Nach Etappen in Paris, Toulouse und Neuseeland ist er seiner Freundin, die er während eines Heimaturlaubs auf Reunion kennen gelernt hat, nach Dresden gefolgt.

Es gefällt ihm in Dresden – besser als in Paris, besser als in der „métropole“ (so die Bezeichnung für das französische Festland bei den Überseefranzosen) Er genießt es, in einer mittelgroßen Stadt zu leben, die stark durchgrünt ist und deren Bewohner er als offen und gastfreundlich empfindet. Er hat kein Heimweh, hat sich sogar an die winterliche Kälte gewöhnt. Einziger Wermutstropfen: die „Tristesse“ der einheimischen Küche. Er wirkt dem entgegen, indem er viel Zeit am heimischen Herd verbringt. Auch seine Rumgetränke sind famos.

Seine Ausbildung als Kameramann, erlaubte ihm sich selbstständig machen, und eine kleine Produktionsfirma für Dokumentarfilme, Video- und Werbeklips zu gründen.


 

Je mehr die Zeit vergeht, desto mehr erinnert man sich an die schönen Dinge. Es sind nur die schönen Dinge, die bleiben. Und wenn ich dann auf die Insel Réunion zurückkehre, ist es erstmal ein großer Schock.

 

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